POST SCRIPTVM — Gauze
More Info
"LP reissue of the first full-length album by Post Scriptvm, recorded in late 2001 and originally released as CD-r. Unlike the project's later works that are characterized by subtlety and meticulous production, Gauze is an unvarnished, gritty 4-track recording of lo-fi death ambient from the wasteland of southern Brooklyn, NYC, enshrouded in the lingering haze of razed buildings and burnt human remains. The boundary between what is considered normal everyday life and sheer insanity, carnage, personal and social collapse-true horrible face of humanity-is but an ephemeral layer of gauze that can be torn in a heartbeat, throwing reality out of balance, violently and irrevocably. "This game is prompted by a rip in the fabric of life." [Gauze] has the same hypnotic and overwhelming power as a strong fever dream. It hauls you into a contorted world of loose association, an industrial landscape in which humans lose their form and randomly merge with animals and bizarre machinery, where perception is warped and hours flicker by in an instant. -Nulll Oppressive drones and bleak atmospheres, interjected with twisted samples and cavernous, haunted basement noises. [Gauze] has a very cool old school feel to it that's been sadly missing within the 'death industrial' genre. -Jason Mantis/Malignant Records "Gauze" is a hazy swirl of dark ambient, subtle ritual elements, esoteric samples and mild death industrial textures. The deep tones and the cryptic vocals samples and chants combine to make some truly eerie atmospheres. -Scott Candey/Worm Gear "Gauze" sounds quite a bit like a live recording, like being immersed in a real-time psychosis simulation. -Industrial.org Post Scriptum construct their pieces from a varied mixture of drones, analogue sounds, post-industrial samples, strongly maintaining a claustrophobic atmosphere at the same time...thick with an uneasy sense of a catastrophe about to happen. -Corridor of Cells Ragged dark ambience full of trepidation and strangeness, as scratched into the flesh of weird, dimly lit corners of aural resonance. -SEVEN Tracklist: Cunctator Trepan On the brink Pore The Binding Vox Calamantis Gentle Diversions."
www.tesco-germany.com
"Gerade hat Kollege ENDSAL die aktuelle Live-Werkschau "Sance" (Besprechung) des russischen Industrial-Duos POST SCRIPTVM gewrdigt. Nun mchte ich noch ein paar Infos zu "Gauze" nachschieben, um die Diskografie komplett zu machen. Es handelt sich um die allerersten Aufnahmen von POST SCRIPTVM, die ursprnglich im Jahr 2001 auf CDR erschienen sind. TESCO ARCHAIC DOCUMENTS, eine Serie des Mannheimer Industrial-Labels TESCO, presst hier ltere teils auch unverffentliche oder live entstandene Werke auf Vinyl, und so ist auch "Gauze" als nicht mehr erhltlicher Baustein des Gesamtwerkes nun als LP wieder zugnglich. Womit wir auch wirklich alle Verffentlichungen der in den USA lebenden Russen auf NONPOP geehrt htten.
"Cunctator" (01) startet mit einem hhligen, gefhrlichen und vibrierenden Drone. Dumpf klingende Sprachsamples und ein kratziges Gerusch ergnzen den Track, ab der Mitte tauchen sporadisch sakrale Mnchsgesnge auf; eher Atmosphre als Musik, sehr stimmungsvoller Dark Ambient. Das Frickeln und Bratzeln in "Trepan" (02) formt sich nach und nach zu Frequenzdonner. Auch hier tnt eine Sprech- und spter schamanische Singstimme aus der Gruft. Mit metallenem Scheppern ergibt sich auch ein erster Ansatz von Rhythmus, der in "On The Brink" (03) weiter verfolgt wird. Gelooptes Kratzen hlt Drones zusammen, spter bernimmt diese Funktion ein Herzschlag das Stck ein geisterhaftes Schweben. "Pore" (04) besteht aus weitem, maschinellem Rumpeln und Drhnen, dezent von noisigen Sounds untersttzt, die in "The Binding" (05) zunehmen: Zwischen Weltuntergangs-Blitzen ruft eine russische Frauenstimme ganz sicher den Notfall aus. Wasserpltschern, Wind und schwimmende Drones lassen "Vox Calamantis" (06) ruhiger wirken, in wiederholende Loops fgt sich eine nachdenkliche, mahnende russische Stimme ein. Und zum Schluss besteht "Gentle Diversions" (07), ganz klassisch, berwiegend aus rotierendem Drhnen zwischen Noise und Industrial.
Fr mich sind POST SCRIPTVM einer der besten und intelligentesten Industrial-Acts auf dem Markt. "Gauze" hat bereits alle Grundbausteine fr die sptere Entwicklung. Klanglich noch recht roh und rau, man knnte auch sagen 'old school', wirkt das Album fast wie eine Liveaufnahme. So unmittelbar und direkt. Ich habe permanent das Gefhl, mich in einem dunklen Schiffsbauch zu befinden, schwankend, zwischen stampfenden Maschinen. Diese LP gehrt natrlich, wie alle anderen Verffentlichungen von POST SCRIPTVM auch, in den Plattenschrank. Nicht nur als abzuhakendes Frhwerk, sondern als spannender Ausgangspunkt fr folgende Meilensteine." [Michael We. fr nonpop.de]
www.tesco-germany.com
"Gerade hat Kollege ENDSAL die aktuelle Live-Werkschau "Sance" (Besprechung) des russischen Industrial-Duos POST SCRIPTVM gewrdigt. Nun mchte ich noch ein paar Infos zu "Gauze" nachschieben, um die Diskografie komplett zu machen. Es handelt sich um die allerersten Aufnahmen von POST SCRIPTVM, die ursprnglich im Jahr 2001 auf CDR erschienen sind. TESCO ARCHAIC DOCUMENTS, eine Serie des Mannheimer Industrial-Labels TESCO, presst hier ltere teils auch unverffentliche oder live entstandene Werke auf Vinyl, und so ist auch "Gauze" als nicht mehr erhltlicher Baustein des Gesamtwerkes nun als LP wieder zugnglich. Womit wir auch wirklich alle Verffentlichungen der in den USA lebenden Russen auf NONPOP geehrt htten.
"Cunctator" (01) startet mit einem hhligen, gefhrlichen und vibrierenden Drone. Dumpf klingende Sprachsamples und ein kratziges Gerusch ergnzen den Track, ab der Mitte tauchen sporadisch sakrale Mnchsgesnge auf; eher Atmosphre als Musik, sehr stimmungsvoller Dark Ambient. Das Frickeln und Bratzeln in "Trepan" (02) formt sich nach und nach zu Frequenzdonner. Auch hier tnt eine Sprech- und spter schamanische Singstimme aus der Gruft. Mit metallenem Scheppern ergibt sich auch ein erster Ansatz von Rhythmus, der in "On The Brink" (03) weiter verfolgt wird. Gelooptes Kratzen hlt Drones zusammen, spter bernimmt diese Funktion ein Herzschlag das Stck ein geisterhaftes Schweben. "Pore" (04) besteht aus weitem, maschinellem Rumpeln und Drhnen, dezent von noisigen Sounds untersttzt, die in "The Binding" (05) zunehmen: Zwischen Weltuntergangs-Blitzen ruft eine russische Frauenstimme ganz sicher den Notfall aus. Wasserpltschern, Wind und schwimmende Drones lassen "Vox Calamantis" (06) ruhiger wirken, in wiederholende Loops fgt sich eine nachdenkliche, mahnende russische Stimme ein. Und zum Schluss besteht "Gentle Diversions" (07), ganz klassisch, berwiegend aus rotierendem Drhnen zwischen Noise und Industrial.
Fr mich sind POST SCRIPTVM einer der besten und intelligentesten Industrial-Acts auf dem Markt. "Gauze" hat bereits alle Grundbausteine fr die sptere Entwicklung. Klanglich noch recht roh und rau, man knnte auch sagen 'old school', wirkt das Album fast wie eine Liveaufnahme. So unmittelbar und direkt. Ich habe permanent das Gefhl, mich in einem dunklen Schiffsbauch zu befinden, schwankend, zwischen stampfenden Maschinen. Diese LP gehrt natrlich, wie alle anderen Verffentlichungen von POST SCRIPTVM auch, in den Plattenschrank. Nicht nur als abzuhakendes Frhwerk, sondern als spannender Ausgangspunkt fr folgende Meilensteine." [Michael We. fr nonpop.de]