SUZUKI, AKIO — NA-GI 1997
More Info
Great album by this japanese sound artist, field recordings from the japanese coast melt with soft overtunes & subtle sounds from a wind-instrument....
Field Recordings von der japanischen Kste....in halluzinogener Art vermischen sich hier Wind- & Meeresrauschen, sanfte Obertne, und dumpf-verhallte Tne eines Blasinstrumentes.....
NA-GI (Windstille). Bei der Installation KLANGRUME_HANA 1997 steht ein Tisch mit einer Vase, bei der die Schnittblume tglich ausgewechselt wird, in der Mitte des Raumes. Das "Einwerfen" der Klnge in die Natur hnelt dem Stecken einer Schnittblume in eine Vase. Verfolgt man diese Klnge, findet man die ursprngliche Musik der Natur. (Akio Suzuki "study event" '63)
Bei der Installation KLANGRUME_HANA 1997 steht ein Tisch mit einer Vase, bei der die Schnittblume tglich ausgewechselt wird, in der Mitte des Raumes. Der Tisch und die unglasierte Tonvase werden so schlicht gehalten, da sich der Blick des Betrachters auf die Blume konzentrieren kann. Man hrt die Musik immer auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen. Steht man vor der Blume, knnte man da nicht in die innere Musik hineinhorchen?
Die Musik wurde in Takano, Tango-cho, aufgenommen, an der nrdlichen Kste von Kyoto, wo ich wohne. Die von vulkanischen Felsenhhlen umgebene Bucht ist der Ort, wo die Klnge der mchtigen Wellen des offenen Meeres gedmpft widerhallen. In den Hhlungen des Felsens strmt das Meerwasser immer wieder wie ein Atemzug ein aund aus. In der Hhle tropft stndig Quellwasser, und hin und wieder bringt der Wind von der Wiese ber der Kluft die leisen Tne der Grillen herber. Indem man nach den kleinen, im Schwarm wie eine Silberkugel rundtanzenden Fischen blickt oder die Felsen beobachtet, auf denen sich ein flackerndes Licht der Wasseroberflche spiegelt und dabei die Klnge "einwirft", offenbart sich das Dasein der Strandvgel und der Frsche, als ob aus der Zeit ein Stck herausgeschnitten worden wre. Die Klangrume der Kste von Takano. Ort der neuen Begegnung mit dem Rhythmus der Meerestne. [Akio Suzuki, Okt. 1997]
Field Recordings von der japanischen Kste....in halluzinogener Art vermischen sich hier Wind- & Meeresrauschen, sanfte Obertne, und dumpf-verhallte Tne eines Blasinstrumentes.....
NA-GI (Windstille). Bei der Installation KLANGRUME_HANA 1997 steht ein Tisch mit einer Vase, bei der die Schnittblume tglich ausgewechselt wird, in der Mitte des Raumes. Das "Einwerfen" der Klnge in die Natur hnelt dem Stecken einer Schnittblume in eine Vase. Verfolgt man diese Klnge, findet man die ursprngliche Musik der Natur. (Akio Suzuki "study event" '63)
Bei der Installation KLANGRUME_HANA 1997 steht ein Tisch mit einer Vase, bei der die Schnittblume tglich ausgewechselt wird, in der Mitte des Raumes. Der Tisch und die unglasierte Tonvase werden so schlicht gehalten, da sich der Blick des Betrachters auf die Blume konzentrieren kann. Man hrt die Musik immer auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen. Steht man vor der Blume, knnte man da nicht in die innere Musik hineinhorchen?
Die Musik wurde in Takano, Tango-cho, aufgenommen, an der nrdlichen Kste von Kyoto, wo ich wohne. Die von vulkanischen Felsenhhlen umgebene Bucht ist der Ort, wo die Klnge der mchtigen Wellen des offenen Meeres gedmpft widerhallen. In den Hhlungen des Felsens strmt das Meerwasser immer wieder wie ein Atemzug ein aund aus. In der Hhle tropft stndig Quellwasser, und hin und wieder bringt der Wind von der Wiese ber der Kluft die leisen Tne der Grillen herber. Indem man nach den kleinen, im Schwarm wie eine Silberkugel rundtanzenden Fischen blickt oder die Felsen beobachtet, auf denen sich ein flackerndes Licht der Wasseroberflche spiegelt und dabei die Klnge "einwirft", offenbart sich das Dasein der Strandvgel und der Frsche, als ob aus der Zeit ein Stck herausgeschnitten worden wre. Die Klangrume der Kste von Takano. Ort der neuen Begegnung mit dem Rhythmus der Meerestne. [Akio Suzuki, Okt. 1997]