OJERUM (JERUM) — Your Soft Absence
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A note from jeRum : "Your Soft Absence is a suite of processed sine waves and sampled wind instruments. It's a narrative of a particular feeling of absence that's haunting me; perhaps best described as the longing for a childhood emotion, a feeling of unconscious wonder, a state of simply being without an essence or perhaps like a memory continuously receding whenever I try recalling it, seemingly closest and most present at a certain distance, with a certain absence."
https://oejerum.bandcamp.com/album/your-soft-absence-2
"In den Liner Notes zu Your Soft Absence schreibt Paw Grabowski, der Mann hinter dem Namen jeRum, dass den drei Stcken des Albums die Sehnsucht nach einem Kindheitsgefhl, einem Gefhl unbewussten Staunens zugrunde liegt, einem Gefhl, das in flchtigen Erinnerungen aufflackert und immer dann verschwindet, wenn man seiner habhaft werden will, und das sich an deutlichsten in einer gewissen Entfernung, vielleicht sogar im paradoxen Zustand seiner Abwesenheit zeigt. In diesem Zusammenhang wundert es dann kaum, das die Musik, die der dnische Knstler und Musiker primr aus bearbeiteten Sinuswellen und gesampelten Blasinstrumenten geschaffen hat, zu seinen subtilsten und feinsinnigsten Arbeiten zhlt.
Diesen Zug offenbart die Musik bereits in den ersten Minuten des viertelstndigen Openers Portrait Of The Green Twilight, in dessen zwielichtigem Drhnen ein helles, schnelle Intervalle durch den Raum jagendes Vibrato am Werk ist, das man allerdings kaum ausmachen kann unter den langsameren, ebenfalls wellenfrmigen Tonfolgen. Ein melancholisches Bimmeln wagt sich fr Momente in die Nhe der Wahrnehmungsgrenze, und wenn sich das Ohr aus der Distanz, aus der all dies relativ homogen erscheint, nher ans Geschehen heranwagt, fallen immer mehr halbversteckte Details auf: anmutige Flten, die Kreisbewegung einer gesampleten Orgel, tropfendes Nass, und immer wieder scheint sich etwas Undefinierbares aus dem Flus der Klnge zu lsen und in eine andere Richtung abzubiegen, bis es sich irgendwann verliert. Zoomt man noch nher heran, scheint alles nie da gewesen zu sein.
Das folgende The Breath Wavers From The Earths Ear scheint insgesamt konturierter zu sein, die pfeifenden Einsprengsel exaltierter, die Kanten einzelner Details deutlicher, und alles hlt dem aufmerksamen Hrvorgang eher stand, wobei man natrlich betonen sollte, dass man eine immer noch subtile Komposition mit einer noch flchtigeren vergleicht. Tomorrow We Commemorate The Falling Leaves sticht v.a. durch seine Entrcktheit hervor, die sich beispielsweise in den subtil aufgewhlten Hochtnern offenbart, die man zwischen den feierlichen, an Waldhrner erinnernden Sounds und in der eher ruhigen Grundstruktur der Komposition ausmachen kann, wobei man schon tief in die Musik eintauchen sollte, um die ganze Tragweite dessen zu spren.
In all dem scheint jeRum immer wieder kleine Fragezeichen in die Luft zu malen, kurz und flickernd, so dass nichts daran von der subtilen Sogwirkung der Musik ablenken knnte. All dies gilt auch fr das kommende Softer Than Before, das wohl Aufnahmen der gleichen Session enthlt und in einigen Wochen verffentlicht wird." (U.S. - AFRICAN PAPER)
https://oejerum.bandcamp.com/album/your-soft-absence-2
"In den Liner Notes zu Your Soft Absence schreibt Paw Grabowski, der Mann hinter dem Namen jeRum, dass den drei Stcken des Albums die Sehnsucht nach einem Kindheitsgefhl, einem Gefhl unbewussten Staunens zugrunde liegt, einem Gefhl, das in flchtigen Erinnerungen aufflackert und immer dann verschwindet, wenn man seiner habhaft werden will, und das sich an deutlichsten in einer gewissen Entfernung, vielleicht sogar im paradoxen Zustand seiner Abwesenheit zeigt. In diesem Zusammenhang wundert es dann kaum, das die Musik, die der dnische Knstler und Musiker primr aus bearbeiteten Sinuswellen und gesampelten Blasinstrumenten geschaffen hat, zu seinen subtilsten und feinsinnigsten Arbeiten zhlt.
Diesen Zug offenbart die Musik bereits in den ersten Minuten des viertelstndigen Openers Portrait Of The Green Twilight, in dessen zwielichtigem Drhnen ein helles, schnelle Intervalle durch den Raum jagendes Vibrato am Werk ist, das man allerdings kaum ausmachen kann unter den langsameren, ebenfalls wellenfrmigen Tonfolgen. Ein melancholisches Bimmeln wagt sich fr Momente in die Nhe der Wahrnehmungsgrenze, und wenn sich das Ohr aus der Distanz, aus der all dies relativ homogen erscheint, nher ans Geschehen heranwagt, fallen immer mehr halbversteckte Details auf: anmutige Flten, die Kreisbewegung einer gesampleten Orgel, tropfendes Nass, und immer wieder scheint sich etwas Undefinierbares aus dem Flus der Klnge zu lsen und in eine andere Richtung abzubiegen, bis es sich irgendwann verliert. Zoomt man noch nher heran, scheint alles nie da gewesen zu sein.
Das folgende The Breath Wavers From The Earths Ear scheint insgesamt konturierter zu sein, die pfeifenden Einsprengsel exaltierter, die Kanten einzelner Details deutlicher, und alles hlt dem aufmerksamen Hrvorgang eher stand, wobei man natrlich betonen sollte, dass man eine immer noch subtile Komposition mit einer noch flchtigeren vergleicht. Tomorrow We Commemorate The Falling Leaves sticht v.a. durch seine Entrcktheit hervor, die sich beispielsweise in den subtil aufgewhlten Hochtnern offenbart, die man zwischen den feierlichen, an Waldhrner erinnernden Sounds und in der eher ruhigen Grundstruktur der Komposition ausmachen kann, wobei man schon tief in die Musik eintauchen sollte, um die ganze Tragweite dessen zu spren.
In all dem scheint jeRum immer wieder kleine Fragezeichen in die Luft zu malen, kurz und flickernd, so dass nichts daran von der subtilen Sogwirkung der Musik ablenken knnte. All dies gilt auch fr das kommende Softer Than Before, das wohl Aufnahmen der gleichen Session enthlt und in einigen Wochen verffentlicht wird." (U.S. - AFRICAN PAPER)