HYBRYDS — The Rhythm of the Ritual / Ein Phallischer Gott
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"Zoharum continues reissuing past works of one of the most interesting projects coming from the 1980s underground - Hybryds. The Rhythm of the Ritual / Ein Phallischer Gott is the fifth instalment in the reissue series of Hybryds classic releases.
Sandy tells a few words about the period: In the 1990s only small independent labels existed which had their own area to cover distributionwise hoping to spread our music in the world. The Rhythm of the Rituals (1994, Charnel Music) and Ein Phallischer Gott (1997, Crowd Control Activities) shared some songs. There were no official media supporting this world of underground music. Acid and rave became popular in the commercial scene. Pro Tools was the magic word. But we made our music live on the 8-track. The only sequences were the drum machines. We stayed loyal to working the old-fashioned way. It's the more rhythmical and ethnical site of Hybryds, lots of percussion, played acoustically, or sampled and looped, or from drum machines. Some of the basic music was from the 1980s but by then we worked on a reel-to-reel 8-track tape recorder with a bigger mixing desk. Livewise we started to transfer to our cyberpunk period (as visible in the live version of Whisper). Depending on the demand we had two live shows, the magical or the cyberpunk. It was also the time when Yasnaa and me did the live shows alone. We did not work live on stage with others anymore. We had a manager, Patty Hele from Motherdance. It was easier to travel and perform with two people only. Yasnaa released her solo album and started playing live with her solo project.
The first CD collects tracks from two studio releases The Rhythm of the Ritual and Ein Phallischer Gott. The live CD contains live versions of the studio CD (some taken from the live Obuh vinyl LP) and some extras, like an unreleased song Dusk Falling." [label info]
www.zoharum.com
"Neben dem Backcatalog anderer Bands taucht in den letzten Jahren auch immer wieder ein Album der HYBRYDS via ZOHARUM auf. Mit The Rhythm Of The Ritual/ Ein Phallischer Gott ist man dabei bei zwei Werken von 1994 bzw. 1997 angekommen, die nun ergnzt um Live-Aufnahmen aus der Zeit als Doppel-CD, wiederaufgelegt werden. Hierzu ist allerdings anzumerken, dass nur drei Stcke des The Rhythm Of The Ritual-Albums enthalten sind. Die drei anderen wurden bereits mit der (Wieder-)verffentlichung von The Ritual Should Be Kept Alive 2015 erneut ans Tageslicht befrdert. Auch nicht alle Stcke von Ein Phallischer Gott haben es auf diese Zusammenstellung geschafft. Dafr taucht z.B. das eindrucksvolle Call Of The Tuareg auf ein Compilation-Track aus jener Zeit. Auf die frchterlichen, quietschbunten 90er Jahre Computer-Cover der Originale wurde zum Glck nicht zurckgegriffen. Stattdessen wurde dem Release ein absolut stimmiges Artwork verpasst, das sich in die aktuelle, knstlerische Darstellung der HYBRYDS einpasst.
Dass die vorliegenden Aufnahmen um die zwanzig Jahre alt sind, lsst sich tatschlich nur schwer heraushren. Frei von damaligen Trends wirken die Stcke eher zeitlos. Die stark Ritual-, Tribal-lastige Musik wird zumeist von einem Rhythmus-Loop zusammengehalten, ber den nicht durchgngig aber hin und wieder YASNAIAs Stimme gelegt wurde. Daneben erklingen Fltenklnge und Synthesizerpads, so dass der Gesamtsound mal organischer und mal elektronischer wirkt. Beteiligt waren an den Arbeiten damals auch illustre Gste wie HERMAN KLAPHOLZ (u.a. AH CAMA-SOTZ) oder MOON FAR AWAY.
Die Live-Aufnahmen und Proberaumaufnahmen der zweiten CD stammen ebenfalls aus der Zeit zumeist 1996. Neben anderen Stcken, sind hier auch einige Tracks noch einmal in der Live-Version vorhanden, die auf der Studio-Seite bereits zu finden sind. Der Sound ist dabei bis auf einige Ausnahmen durchweg recht gut.
Wie oben dargestellt ist The Rhythm Of The Ritual/ Ein Phallischer Gott keine Wiederverffentlichung im eigentlichen Sinn, sondern eher eine Zusammenstellung von Stcken aus einer zeitlichen Periode, die in sich aber absolut stimmig und geschlossen wirkt und mit den zustzlichen Live-Versionen und Outtakes einen gewissen Mehrwert mitbringt. Hrer, die sich fr rituellen und Tribal-lastigen Ambient interessieren, sollten ruhig ein Ohr riskieren, da die Musik ohne Frage gegenber der heutigen Konkurrenz mithalten kann mindestens."
[Tony F. fr nonpop.de]
Sandy tells a few words about the period: In the 1990s only small independent labels existed which had their own area to cover distributionwise hoping to spread our music in the world. The Rhythm of the Rituals (1994, Charnel Music) and Ein Phallischer Gott (1997, Crowd Control Activities) shared some songs. There were no official media supporting this world of underground music. Acid and rave became popular in the commercial scene. Pro Tools was the magic word. But we made our music live on the 8-track. The only sequences were the drum machines. We stayed loyal to working the old-fashioned way. It's the more rhythmical and ethnical site of Hybryds, lots of percussion, played acoustically, or sampled and looped, or from drum machines. Some of the basic music was from the 1980s but by then we worked on a reel-to-reel 8-track tape recorder with a bigger mixing desk. Livewise we started to transfer to our cyberpunk period (as visible in the live version of Whisper). Depending on the demand we had two live shows, the magical or the cyberpunk. It was also the time when Yasnaa and me did the live shows alone. We did not work live on stage with others anymore. We had a manager, Patty Hele from Motherdance. It was easier to travel and perform with two people only. Yasnaa released her solo album and started playing live with her solo project.
The first CD collects tracks from two studio releases The Rhythm of the Ritual and Ein Phallischer Gott. The live CD contains live versions of the studio CD (some taken from the live Obuh vinyl LP) and some extras, like an unreleased song Dusk Falling." [label info]
www.zoharum.com
"Neben dem Backcatalog anderer Bands taucht in den letzten Jahren auch immer wieder ein Album der HYBRYDS via ZOHARUM auf. Mit The Rhythm Of The Ritual/ Ein Phallischer Gott ist man dabei bei zwei Werken von 1994 bzw. 1997 angekommen, die nun ergnzt um Live-Aufnahmen aus der Zeit als Doppel-CD, wiederaufgelegt werden. Hierzu ist allerdings anzumerken, dass nur drei Stcke des The Rhythm Of The Ritual-Albums enthalten sind. Die drei anderen wurden bereits mit der (Wieder-)verffentlichung von The Ritual Should Be Kept Alive 2015 erneut ans Tageslicht befrdert. Auch nicht alle Stcke von Ein Phallischer Gott haben es auf diese Zusammenstellung geschafft. Dafr taucht z.B. das eindrucksvolle Call Of The Tuareg auf ein Compilation-Track aus jener Zeit. Auf die frchterlichen, quietschbunten 90er Jahre Computer-Cover der Originale wurde zum Glck nicht zurckgegriffen. Stattdessen wurde dem Release ein absolut stimmiges Artwork verpasst, das sich in die aktuelle, knstlerische Darstellung der HYBRYDS einpasst.
Dass die vorliegenden Aufnahmen um die zwanzig Jahre alt sind, lsst sich tatschlich nur schwer heraushren. Frei von damaligen Trends wirken die Stcke eher zeitlos. Die stark Ritual-, Tribal-lastige Musik wird zumeist von einem Rhythmus-Loop zusammengehalten, ber den nicht durchgngig aber hin und wieder YASNAIAs Stimme gelegt wurde. Daneben erklingen Fltenklnge und Synthesizerpads, so dass der Gesamtsound mal organischer und mal elektronischer wirkt. Beteiligt waren an den Arbeiten damals auch illustre Gste wie HERMAN KLAPHOLZ (u.a. AH CAMA-SOTZ) oder MOON FAR AWAY.
Die Live-Aufnahmen und Proberaumaufnahmen der zweiten CD stammen ebenfalls aus der Zeit zumeist 1996. Neben anderen Stcken, sind hier auch einige Tracks noch einmal in der Live-Version vorhanden, die auf der Studio-Seite bereits zu finden sind. Der Sound ist dabei bis auf einige Ausnahmen durchweg recht gut.
Wie oben dargestellt ist The Rhythm Of The Ritual/ Ein Phallischer Gott keine Wiederverffentlichung im eigentlichen Sinn, sondern eher eine Zusammenstellung von Stcken aus einer zeitlichen Periode, die in sich aber absolut stimmig und geschlossen wirkt und mit den zustzlichen Live-Versionen und Outtakes einen gewissen Mehrwert mitbringt. Hrer, die sich fr rituellen und Tribal-lastigen Ambient interessieren, sollten ruhig ein Ohr riskieren, da die Musik ohne Frage gegenber der heutigen Konkurrenz mithalten kann mindestens."
[Tony F. fr nonpop.de]