KTL [STEPHEN O'MALLEY & PETER REHBERG] — IV
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Japanische Luxus-Vinyl-Edition des vierten KTL-Studio-Albums, Gatefold-Cover mit Bonus-Single & bedruckten Innenhllen..
"... Aller Dienste und Fesseln ledig, entfaltet sich da etwas zu voller Pracht und Gre, dass dem hnelt, das Yeats einst in einer Vision gen Bethlehem schlumpen sah. Etwas prosaischer gesagt, lsst OMalley urige Bassriffs grollen und Gitarren sich durch jeden Widerstand frsen, whrend Rehberg Synthie- & Orgelsound ballt, wie - ohne Pathos lsst sich das nicht beschreiben - wie Goyas Koloss seine Faust. Als ob er den ganzen Kongo darin zerquetschen wollte und damit den letzten schwarzen Blutstropfen aus dem Herz der Finsternis. Die Wucht und Dsternis, die hier sich vorber wlzt, lsst sich mit Namen wie Fushitsusha, Nadja oder SunnO))) nur so ungefhr andeuten. Der Auftakt Paraug ist erst noch ein ominses Rumoren, Rauschen und melodises Riffen, bei Paratrooper setzt sich das knurrige Biest dann ganz langsam in Bewegung, mit schwerem Tritt, den der Boris-Drummer Atsuo wie mit Taikotrommel als dumpfes Trauermarschbumbumbum schlgt, und ein Chor machtloser Engel sthnt dazu ein ewig langgezogenes Oooooooooooo. Diese gut 21 Min. sind ein Prachtstck an erhabener Erschtterung der Sinne, in der Wirkung vergleichbar mit Guapos Aztekenkult. Im schnellen Marathontrott hetzt dann Wicked Way dahin wie ein barfiger Unglcksbote, denn jetzt folgt mit Benbbet eine weitere Viertelstunde von infamer Poesie, die erst noch liebkost, was sie zerstren wird, und dann Tritt fr Tritt, nun fast schon mutwillig, einen knirschenden Tanz der Vernichtung bt. Eternal Winter berzieht die Spuren auf Shivas Tanzboden mit Eiskristallen, bis Eternal Trouble mit aufsteigenden elektronischen Moleklketten, einzelnen dunklen, monoton aushallenden Gitarrentnen und gedongtem Gong (erneut Atsuo) beharrlich Indizien der Unverwstlichkeit liefert - der Trouble geht weiter. Produziert hat diese Dystopie brigens Rehbergs einstiger FennOBerg-Partner, der unverwstliche Jim ORourke." [Bad Alchemy]
"Recorded and mixed at Studio GOK Sound, Tokyo, September 2008. Mastered at Pietthapraxis, Kln, October 2008. Stephen O'Malley: guitar. Peter Rehberg: computer & synthesizer. Atsuo: drums on 2 and gong on 6. Produced by Jim O'Rourke. Special Edition double 12 in gatefold tip on sleeve, with obi, mounted 7, and printed innersleeves. Japanese pressing, cut at 45 rpm." [label info]
www.inoxia-rec.com
"... Aller Dienste und Fesseln ledig, entfaltet sich da etwas zu voller Pracht und Gre, dass dem hnelt, das Yeats einst in einer Vision gen Bethlehem schlumpen sah. Etwas prosaischer gesagt, lsst OMalley urige Bassriffs grollen und Gitarren sich durch jeden Widerstand frsen, whrend Rehberg Synthie- & Orgelsound ballt, wie - ohne Pathos lsst sich das nicht beschreiben - wie Goyas Koloss seine Faust. Als ob er den ganzen Kongo darin zerquetschen wollte und damit den letzten schwarzen Blutstropfen aus dem Herz der Finsternis. Die Wucht und Dsternis, die hier sich vorber wlzt, lsst sich mit Namen wie Fushitsusha, Nadja oder SunnO))) nur so ungefhr andeuten. Der Auftakt Paraug ist erst noch ein ominses Rumoren, Rauschen und melodises Riffen, bei Paratrooper setzt sich das knurrige Biest dann ganz langsam in Bewegung, mit schwerem Tritt, den der Boris-Drummer Atsuo wie mit Taikotrommel als dumpfes Trauermarschbumbumbum schlgt, und ein Chor machtloser Engel sthnt dazu ein ewig langgezogenes Oooooooooooo. Diese gut 21 Min. sind ein Prachtstck an erhabener Erschtterung der Sinne, in der Wirkung vergleichbar mit Guapos Aztekenkult. Im schnellen Marathontrott hetzt dann Wicked Way dahin wie ein barfiger Unglcksbote, denn jetzt folgt mit Benbbet eine weitere Viertelstunde von infamer Poesie, die erst noch liebkost, was sie zerstren wird, und dann Tritt fr Tritt, nun fast schon mutwillig, einen knirschenden Tanz der Vernichtung bt. Eternal Winter berzieht die Spuren auf Shivas Tanzboden mit Eiskristallen, bis Eternal Trouble mit aufsteigenden elektronischen Moleklketten, einzelnen dunklen, monoton aushallenden Gitarrentnen und gedongtem Gong (erneut Atsuo) beharrlich Indizien der Unverwstlichkeit liefert - der Trouble geht weiter. Produziert hat diese Dystopie brigens Rehbergs einstiger FennOBerg-Partner, der unverwstliche Jim ORourke." [Bad Alchemy]
"Recorded and mixed at Studio GOK Sound, Tokyo, September 2008. Mastered at Pietthapraxis, Kln, October 2008. Stephen O'Malley: guitar. Peter Rehberg: computer & synthesizer. Atsuo: drums on 2 and gong on 6. Produced by Jim O'Rourke. Special Edition double 12 in gatefold tip on sleeve, with obi, mounted 7, and printed innersleeves. Japanese pressing, cut at 45 rpm." [label info]
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