KRAUS, SHARRON — Fox's Wedding

Format: CD
Label & Cat.Number: Durtro Jnana 004
Release Year: 2008
Note: her first album on Durtro with "heartbreaking songs from a deep-seated storytelling mythology"
Price (incl. 19% VAT): €14.00
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"Sharron Kraus is a singer/musician/songwriter with a gift for beautiful and heartbreaking songs from a deep-seated storytelling mythology. Her music, rooted in the folk traditions of England and Appalachia, is characterized by soil-rich vocals, haunting banjo, fine acoustic guitar, and visionary word-craft. Kraus's songs are populated by a carnival array of fatally charismatic characters, telling tales of enslavement, perversion, incest, obsession, love and death, and her live performances are stark, compelling, and delicate. She is like the roving storyteller, bringing tales of terror, sadness and joy to a stranger's hearth on a dark and stormy night. The Fox's Wedding, Kraus's stunning new album, offers eleven original songs and a cover of "Trice Toss These Oaken Ashes" written by Thomas Campion. Kraus has been featured in The Wire, Dirty Linen, New Folk Sounds, Arthur Magazine, Ptolemaic Terrascope and Broken Face. She has been interviewed on BBC Radio 3 and recorded sessions for BBC Radio Scotland, Freakzone on Radio 6, and independent radio stations across the US. Her fanbase includes veteran folkies Shirley Collins and Archie Fisher as well as indie figureheads Michael Gira, David Tibet, and Sonic Youth's Thurston Moore." [label info]

"... Die Produktion der 12 Stücke ist schlicht, zurückhaltend und klar. Instrumentiert wurden sie mit allerlei Streichern, Piano und Flöten, Banjo (auch mit E-Bow gespielt), ein Schlagzeug kommt nicht vor, Percussioninstrumente sind selten zu hören. Dadurch erhalten die Songs einen ruhenden Charakter, auch wenn sie, wie bei The Prophet, etwas dynamischer vorgetragen werden. Sharron Kraus' Stimme ist etwas kehlig, aber dennoch hell und klar, die Texte werden klar artikuliert gesungen und haben einen balladesken Charakter, streckenweise erinnern sie an Moritaten (Harvest Moon). Jahreszeiten, Wind, Bäumen und Blüten und Tiere kommt eine tragende Funktion im Rahmen einer ebenso schlichten wie morbiden Naturlyrik zu
Wen das Gefühl beschlich, das bisher an dieser Stelle Geschriebene klänge stark nach Schüleraufsatz, geht nicht ganz fehl. Habe ich mich beim Abfassen eines solchen doch auch immer gefragt, warum ich Gedichte interpretieren muß und sie nicht einfach lesen und wirken lassen kann. Nun bin ich nicht um ein paar passende Adjektive verlegen, nur wären diese hier ebenso zutreffend wie plump. Was hätte ich damit gesagt, spräche ich von stiller, düsterer, atmosphärisch leichter, dunstiger Musik? Damit hebt man dieses Album nicht aus der Masse der Veröffentlichungen heraus. Dies allerdings sollte die Aufgabe einer Plattenkritik sein, denn was hilft es dem Musikinteressierten, wenn sich in einer Rezension die Beliebigkeit der massenhaften Releases wiederholt? Dieses Album ist wie ein Gedichtband. Menschen, die Gedichte lesen, brauchen keine Interpretationen, sie suchen die Schwebungen zwischen den Zeilen. Sprache gewinnt in Lyrik durch das Gewicht der Rhythmik Schattierungen, die sie in Gesprächen nicht besitzt, dämmrige Zweideutigkeiten umgeben plötzlich Herkömmliches. Dies geschieht allerdings weder offensichtlich noch bei jedem. Vergleichbares lässt sich über die Stücke auf The Fox's Wedding sagen, und so habe ich mich gehütet, den Verständnisvollen zu spielen. Dies ist eine Empfehlung." [Tinnitus-Mag]



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