Drone Records
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CHALK, ANDREW - Ghost of Nakhodka

Format: CD
Label & Cat.Number: Siren Records SIREN 017
Release Year: 2011
Note: recordings 2006-2009 first released on MC in 2009; re-pressed w. new oversized design: handmade card slipcase mini LP boxes with embossed inner sleeve and dowelling spine!
Price (incl. 19% VAT): €18.00


More Info

"CD reissue of 2006-2009 recordings originally released on cassette in December 2009. Track 2 is exclusive to the CD and forms a link between the original A and B-side. Note however that track B1 on the cassette has been moved to track 13 on the CD.... " [label info]

http://sirenrecords.blogspot.com/

"55x gibt es die katalognummer siren 17 bereits seit 2009. als japan-only(!) cassette(!!). für alle anderen jetzt auch als CD in einem der chalk-typischen (hier: aufklapp)cover in buchbinderarbeit.
14 stücke sind gelistet, alles überragendes stück (in länge und direkter einnahme) aber das gleich an nummer eins gesetzte titelstück mit seiner laufzeit von 21.35 minuten. gespielt (vermutet) mit einer (vermutet) präparierten oder (andere vermutung) nachbearbeiteten orgel. dazu ein paar ganz unten stattfindende fieldrecordings und es entsteht ein stück, das völlig unaufgeregt klingt, durch den charakter des einzelnen tons und die mäandrierende melodie und das kommen und gehen von unterstützenden akkorden jedoch einen extrem catchy appeal ausstrahlt und damit sofort packt. „ghost of nakhodka“ ist dazu auch wieder mal ein perfektes beispiel für diese art von stück, das sich eigentlich überhaupt nicht zu verändern scheint, dazu extrem lang ist und trotzdem die ganze zeit spannend bleibt. und das auch nach heavy rotation. hut ab.
eigentlich ist allein dieses titelstück schon ein vollwertiger release (und die CD wert) und vielleicht ist das format CD auch nicht wirklich in der lage, das konzept der „ghost of nakhodka“ insgesamt abzubilden, unterbricht die ursprüngliche cassette doch, genau wie eine LP, das bei einer CD mögliche durchgehende hören einfach durch ihre aufteilung in zwei seiten. und erhöht so automatisch (und eben auch zusätzlich konzeptuell/formal)den kontrast zu den weiteren 13(!) stücken (auf der ursprünglichen cassette nur 12, hier ein weiteres stück, „the shadow clock“, im gegensatz zu den sonst alein von andrew chak eingespielten als einziges mit vikky jackman und daisuke suzuki als gästen). kontrast heißt hier: länge. 2,5-3,5 minuten sind schon die ausnahme, fast alle bewegen sich im bereich um die minute und, überraschung, schaffen es, nicht wie bloße fragmente ihrer selbst zu wirken, wie andeutungen einer eigentlich benötigten, längeren laufzeit. das liegt natürlich auch daran, dass stimmung und harmonie oft aneinander anknüpfen, aber auch, weil die einzelnen stücke auch bei unterschiedlicher instrumentierung (und deren aneinandertreffen) eben „typisch chalk“ sind. in ruhe und ästhetik. schwer empfohlen.
ach ja: mit obi. und den titelnamen auf japanisch." [Hellmut N. / UnRuhr]