Drone Records
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SCHNITZLER, CONRAD - Windvogel

Format: CD
Label & Cat.Number: Waystyx Records WR44
Release Year: 2009
Note: back in stock this rare & specially packed SCHNITZLER album, on art-cover label WAYSTYX from Russia, lim. 500
Price (incl. 19% VAT): €16.00


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Vital Weekly (Frans de Waard): "...what I really like is his total independent approach to electronic music, away from hypes, styles and scenes. He's one of my heroes, along with say John Cage. This means I am hardly an expert when it comes to actually reviewing a work of his and placing it in the right corner of his vast discography. It seems to me that this is a fairly recent recording, with great emphasis on using sampled rhythms, rhythm machines and analogue synthesizers. Fifteen short(er) pieces of quite pleasant electronic music, with some tracks a bit too sweet for my taste, but throughout it fits his non-keyboard approach well - using all the filters of a synthesizer rather than playing a sound using the keyboard. Excellent mood music."

Rigobert Dittman, Bad Alchemy Magazine: "In einem blauweißen superraffinierten Faltcover, das mich an eine Papierschwalbe denken lässt, kommt CONRAD SCHNITZLERs Windvogel (wr 44). Die 15-teilige, 1-stündige Suite entfaltet abseits der tastomanischen Phase des Spacemeisters zuerst einen nahezu klassischen Charme aus kaskadierendem Geperle, das wie ein Xylophon, und einem Analogsynthie, der nach Oboe klingt. Aber die dritte Passage ist dann plötzlich drummachinemunter und flirrend durchsirrt und die folgenden mixen kaskadierende und sirrend, fast zischend jaulende Motive zusammen mit einem Bass-Sirenenton, funkelnd überflirrt. Die Phantasie taucht in wässriges, schwebt im luftigen Element, wird bei der sechsten Passage als motorischer Drive à la Kraftwerk durch perkussive Turbulenzen getrieben. Ein Rotor schrappt, silbrig umflickert und wie von Strings umdröhnt. Schnitzler orchestriert opulent, schöpft mit vollen Händen aus seinem synthetischen Füllhorn. Er klopft dramatische Akzente, beschleunigt zwischendurch mehrmals den Puls, wühlt in dunklen Registern und schnörkelt dazu Luftschlangen. Mir kommt er vor wie ein Conductor oder ein Organist, dem der Stoff auf jeden Wink oder Pedaldruck hin gehorcht. Als wäre nicht das Studio in Dallgow-Döberitz sein Instrument, sondern er selbst ein Audiocyborg, ein ‚Tonarbeiter‘ im „Kosmos der freien Töne“, der direkt und wie telepathisch aus den Fingerspitzen eine Sonic Fiction verströmt, zu der man tanzt, ohne dass die Glieder zappeln müssen."

www.waystyx.com